Mittelalterhaus Nienover
 
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Träger, Hausherr und die vielen Gruppen und Aktiven

Wer ist „Wir“

Auf diese HP wird immer von „Wir“ gesprochen, doch wer steckt dahinter? Zum einen ist es der Landkreis Northeim als Träger und Hausherr, zum anderen sind es sowohl Akteure und Ehrenamtliche, die mit Herzblut und Engagement daran arbeiten, das Mittelalterhaus zu beleben.

Seit fünf Jahren unterstützen uns verschiedene Mittelaltergruppen mit Belebungen. Sie zeigen auf kompetente Weise, wie man im Mittelalter des 13. Jhd.`s gelebt und gearbeitet hat. Da nichts so spannend ist wie die Wirklichkeit (zumindest nähert man sich ihr so gut es geht), lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch. Wobei jede Gruppe sich andere Schwerpunkte setzt bzw. sich in der jeweils eigenen Weise dem Mittelalter annähert.

Damit die Übersicht gewahrt bleibt, haben wir die diesjährigen Gruppen von den Gruppen, die in diesem Jahr nicht vorbei schauen, getrennt. Letztere sind unter "Weitere Gruppen" zu finden.

Damit auch die verschiedenen Hintergründe der Gruppen berücksichtigt werden, haben wir Links zu deren Homepages gelegt. Hier finden sich Rezepte, Tipps zur Kleidung, Informationen rund um das Mittelalter und vieles mehr.


Die Gruppen: (in alphabetischer Reihenfolge)

Anno Domini 1189

Demnächst hier mehr Infos oder unter
http://anno-domini-1189.de/

Civitas Medievalis

"Civitas" ist der lateinische Begriff für eine Bürgerschaft und “nomen est omen”, die civitas medievalis beschäftigt sich mit der Rekonstitution eines gut situierten bürgerlichen Haushalts in der zweiten Hälfte des XIII. Jhdts. in Nordfrankreich und Belgien.
Neben den mittelalterlichen textilen Handwerkstechniken wie Nähen, Nadelbinden, Spinnen und dem Knüpfen von Haarnetzen sind wesentliche Schwerpunkte der Darstellung die Themen “Frauen und Medizin – Frauenmedizin im XIII. Jhdt.” und “Kindheit im Hochmittelalter”. Zu Zeiten, in denen gesunde Frauen ungefähr alle zwei Jahre schwanger wurden, bildeten die Kinder einen Grossteil der Bevölkerung. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Civitas medievalis.


Daz Groze vrie 1350

Die Gruppe besucht in diesem Jahr zum ersten Mal das Mittelalterhaus. Sie setzt sich zusammen aus Darstellern, deren Ziel es ist, die typische Bevölkerung im „großen Frei“ (daʒ grôʒe vrîe) zur Mitte des 14. Jahrhunderts abzubilden.
"Das Große Freie bezeichnet einen im 12. Jahrhundert entstandenen und bis 1730 eigenständigen Siedlungsraum im Städtedreieck von Hannover, Hildesheim und Peine. Er umfasste 14 Dörfer der heutigen Städte Lehrte, Hannover und Sehnde sowie weitere südlich angrenzende Orte. Die Bewohner verfügten über Sonderrechte und wurden die Freien vor dem Nordwald genannt.
Dazu gehören Handwerker, Händler und Kaufleute genauso wie Ackerbürger, Angehörige des Klerus und der ein oder andere Söldner.
Wir legen Wert darauf, uns durch möglichst genaue Rekonstruktionen des Lebens im „großen Frei“ zu nähern. Das bedeutet, dass unsere Bekleidung und unsere täglichen Güter nach bestem Wissen und Gewissen Funden und überlieferten Darstellungen dieser Region nachempfunden sind und unsere Tätigkeiten nach historischem Vorbild nachgestellt werden."

Weitere Informationen unter www.daz-groze-vrie.de (im Aufbau) und www.fundamentum-fidei.de

Geschichtswerkstatt Rabenpfad

Die Geschichtswerkstatt ist eine kleine Interessengemeinschaft in unterschiedlicher Zusammensetzung und zeigt den Alltag und häusliches Handwerk mit mittelalterlichen Methoden. Die historischen Handwerkskünste werden mit neuem Leben erfüllt und interessierten Besuchern vermittelt. Was stand den Menschen im Mittelalter an Materialien zur Verfügung, wie wurden sie verarbeitet und was enstand am Ende daraus? Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Wollverarbeitung, angefangen beim Spinnen mit der Handspindel, dem Färben der Wolle und der Weberei. Es kann verfolgt werden, wie der Rohstoff Wolle im Kessel mit Pflanzenfarben gefärbt und schließlich zu bunten Bändern verwebt wird. Daneben werden Gebrauchsgegenstände wie Löffel aus Holz hergestellt und ein Beinschnitzer präsentiert seine Knochenarbeiten. Natürlich wird nicht nur gearbeitet, sondern auch nach überlieferten Rezepten gekocht und gebacken.



„Fechtmeister 1460“

Die Mitglieder der "Fechtmeister 1460" generieren sich aus verschiedenen Gruppen aus Westfalen und haben das Thema "Schirrmeister und Fechtkunst im Mittelalter" als Schwerpunkt:
www.facebook.com/Fechtmeister


Hortus Ecclesiae

Hortus-Ecclesiae ist eine kleine Interessengemeinschaft, bestehend aus 8 Personen. Der Darstellungszeitraum liegt dabei in der zweiten Hälfte des 13.Jahrhunderts.  Die Darstellung bezieht sich auf die Rekonstruktion von Kleidung und Alltagsgegenständen bis hin zu militärischer Ausrüstung der Menschen in dieser Zeit, also auf das bäuerliche und bürgerliche Leben in Ihrer zivilen, aber auch militärischen Ausführung. Mehr Infos zu der Gruppe unter:
https://de-de.facebook.com/hortus.ecclesiae/
http://www.hortus-ecclesiae.de/Upload/HE_Bilderauswahl.pdf

IG13tes


Die Interessengemeinschaft 13tes setzt sich aus Vertretern von verschiedensten Gruppen zusammen, die z.T. auch einzeln schon Belebungen in Nienover durchgeführt haben. Die Gruppen haben in diesem Rahmen ihren Schwerpunkt im Bereich der Sach- und Militärkultur auf das 13. Jh. gelegt. So kommen durch die Gemeinschaft alte Bekannte wie auch neue Akteure zum Mittelalterhaus. Mehr unter: www.ig-13tes.de/.

Manus Occupatae

Die holländische Gruppe präsentiert das städtische Leben im späten 13. Jh. mit Handwerk und Alltag.
"Manus Occupatae (fleißige Hände) zeigt, wie Stadtbewohner aus Holland des späten 13. Jahrhunderts ihre Tage füllten.
Im Mittelalter hatten die Menschen besser nicht "faul" zu sein und still zu sitzen, sondern sich zu beschäftigen. Wie der heilige Hieronymus sagte: Tue immer etwas, damit der Teufel dich immer beschäftigt findet. Geoffrey Chaucer erinnerte sich daran in seinen Canterbury Tales und auch heute noch wissen wir, dass der Teufel "Arbeit für leere Hände" findet.
Sie werden unsere Gruppe niemals mit leeren Händen vorfinden. Von täglichen Aktivitäten wie Waschen, Kochen und Putzen bis zu Basteln wie Nähen, Sticken, Weben und Färben. Wir zeigen all dies und mehr und wir erklären gerne was wir machen.

Manus Occupatae (busy hands) re-enacts what city dwellers of late 13th century Holland would have done day by day.
In the middle ages people know well not to be lazy or idle. Like Saint Jerome said: always do something, so the Devil always finds you occupied. Geoffrey Chaucer reminded us of that fact in his Canterbury Tales and even today we know idle hands are the Devil's workshop.
Therefor you shall not find our group empty handed. From daily tasks like washing, cooking and cleaning, to crafts like sewing, embroidering, wrong and dying. This and more we will showcase and we are happy to answer any questions.
https://www.facebook.com/manus.occupatae/

Nobiles Palatii

Nobiles Palatii ist eine Familie aus Süddeutschland. Ihr Thema ist "Kinderspiel und Zeitvertreib im späten 13ten Jahrhundert".


Sorores Historiae

"Sorores Historiae ist eine Gruppe die sich mit der Rekonstruktion von Kleidung, Sachkultur und Handwerk des ausgehenden 13. Jahrhunderts beschäftigt. Dabei stellen wir Bürger der städtischen Mittelschicht dar. Wir legen Wert darauf, unsere Darstellung so historisch wie möglich aufzubauen und arbeiten mit Originalquellen, Fachliteratur und wissenschaftlichen Publikationen. Wir versuchen unsere Ausstattung stets auf dem aktuellen Stand der Forschung zu halten. Unsere Gruppe besteht zur Zeit aus fünf Personen und kommt aus Aachen und Karlsruhe." Zur Homepage: https://sororeshistoriae.com/


Spätmittelalter im Norden

"Das Netzwerk „Spätmittelalter im Norden“ ist ein freier Zusammenschluss von verschiedenen Living-History-Darstellern und -Gruppen aus ganz Norddeutschland.  Gemeinsam ist uns allen der Fokus auf das Spätmittelalter und die Alltags- und Sachkultur im nord- und niederdeutschen Bereich. Unsere Darstellung stützt sich neben den zeitgenössischen norddeutschen Text-, Bild- und Sachquellen auch auf wissenschaftliche Erkenntnisse; mit unseren Rekonstruktionen versuchen wir möglichst dicht an den historischen Vorbildern zu sein.

Abgesehen von dieser gemeinsamen Basis setzt aber jede unserer Gruppen ihren eigenen Fokus – sowohl in der dargestellten Zeit wie auch im dargestellten Stand: Das reicht vom 14. bis zum späten 15. Jahrhundert, vom bürgerlichen Stadt- bis zum Söldnerleben, vom Handwerk bis zur kaufmännischen Oberschicht. Einige unserer „Spezialitäten“ liegen im Kochen, im mittelalterlichen Holz- und Lederhandwerk, in Pinsel und Farbe sowie Feder und Tinte, und in den historischen Kampftechniken, mit dem Schwert oder der (zu unserer Zeit) noch relativ neuen Erfindung der Pulverbüchsen. Das vermitteln wir auch gerne an Besucher und Interessierte. Gemeinsam decken wir also eine sehr große Bandbreite ab und können als Netzwerk das spätmittelalterliche Leben in Norddeutschland in (fast) allen seinen Facetten zeigen. (Mehr Infos unterhttps://www.facebook.com/SpaetmittelalterimNorden/)."

Stupor Mundi - Friedrichs Gefolge

"Unser Ziel ist es ein möglichst authentisches Bild der Lebensweise in der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert zu zeigen. Dazu gehören Handwerk, Kleidung und Sachkultur.  Dabei richten wir uns nach Originalquellen, das heißt Funde, Abbildungen und Textquellen aus der entsprechenden Zeit und benutzen wo möglich die damals verwendeten Materialien und Arbeitsweisen."
Mehr dazu unter: https://friedrichs-gefolge.com/

Vuozvolc


Vuozvolc [mittelhochdeutsch: Fußvolk/Infanterie] ist ein Zusammenschluss von Darstellern/Kämpfern aus verschiedenen Mittelalter/Living History-Gruppen Deutschlands. Die Gruppe wurde 2007 gegründet und hat sich seit dem auf die Darstellung städtischer Infanterie der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts konzentriert. Die Gruppe setzt sich aus Spießern, Schützen sowie einem Tross zusammen. Diese städtische Infanterie bestand seinerzeit hauptsächlich aus wehrpflichtigen Bürgern, vor allem Handwerkern und Kaufleuten. Die meisten Mitglieder beherrschen deshalb neben dem Kämpfen auch ein „ehrbares“ historisches Handwerk, dass in „Friedenszeiten“ gerne gezeigt wird.
Link zur Gruppe: http://www.vuozvolc.de/


Die Zeitboten


Die Zeitboten kommen aus Süddeutschland. Die Familie beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem Alltagsleben des ausgehenden 13. Jahrhunderts. Anhand der Arbeiten, die bei der Versorgung eines so großen Haushaltes anfallen, wie das Leben im Alltag ablief, z.B.:
  • Welche Dinge mussten in einem Haushalt erledigt werden.
  • Wie verdiente man seinen Lebensunterhalt.
  • Wie verbrachte man seinen Feierabend.
  • Was gab es zu Essen, wie wurde das zubereitet und gegebenenfalls konserviert.
  • Welche Bekleidung trug man und was spielten die Kinder.