Mittelalterhaus Nienover
 
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Archiv 2018

IG13tes  
Bodenfelde/Nienover. Die Interessengemeinschaft 13tes besuchte vom 20.10. bis 21.10. das Mittelalter in Nienover und beendete die Saison 2018.  Verschiedente Handwerke und der Alltag im 13. Jh. wurden gezeigt.
Die Interessensgemeinschaft setzt sich aus Vertretern verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Regionen zusammen. Diese kommen bereits seit mehreren Jahren nach Nienover und präsentieren die unterschiedlichsten Handwerke und Fertigkeiten aus der Zeit, in der die Stadt Nienover im Hochsolling existierte und die Besiedlung ihre Hochzeit erlebte. Weitere Informationen zur Gruppe gibt es unter: www.ig-13tes.de.



Daʒ Drôʒe Vrîe belebte das Haus am Tag des offenen Denkmals
Die Gruppe stellt das 14. Jahrhundert im Siedlungsraum süd-östlich von Hannover dar

Die Gruppe lud die interessierten Besucher am Mittelalterhaus ein, das 14. Jahrhundert im „Freien Siedlungsraum“, wie sich die Gegend in dieser Zeit nannte, kennenzulernen:
„Wir sind eine Gruppe von Darstellern, deren Ziel es ist, die typische Bevölkerung im „großen Frei“ (daʒ grôʒe vrîe) zur Mitte des 14. Jahrhunderts abzubilden.
Das Große Freie bezeichnet einen im 12. Jahrhundert entstandenen und bis 1730 eigenständigen Siedlungsraum im Städtedreieck von Hannover, Hildesheim und Peine. Er umfasste 14 Dörfer der heutigen Städte Lehrte, Hannover und Sehnde sowie weitere südlich angrenzende Orte. Die Bewohner verfügten über Sonderrechte und wurden die Freien vor dem Nordwald genannt.
Dazu gehören Handwerker, Händler und Kaufleute genauso wie Ackerbürger, Angehörige des Klerus und der ein oder andere Söldner.
Wir legen Wert darauf, uns durch möglichst genaue Rekonstruktionen des Lebens im „großen Frei“ zu nähern. Das bedeutet, dass unsere Bekleidung und unsere täglichen Güter nach bestem Wissen und Gewissen, Funden und überlieferten Darstellungen dieser Region nachempfunden sind und unsere Tätigkeiten nach historischem Vorbild nachgestellt werden. Unsere erste Hausbelebung in Nienover steht ganz im Zeichen des Themas „Farbe“. Wir wollen gerne mit dem Mythos des „farblosen, grauen, schmutzigen“ Mittelalters anschaulich aufräumen.
Näheres unter www.daz-groze-vrie.de.



Anno Domini 1189 belebte zum ersten Mal das Mittelalterhaus
Bodenfelde/Nienover. Am Wochenende vom 11. und 12. August konnten die Gäste im Haus erfahren, wie die Lebenswelten des niederen Adels  und des dazugehörenden Gesindes im Rheinland ausgesehen haben. Neben Handwerk, wie Backen, Brettchen-Weben, Textilverarbeitung/Färberei, wurde Alltags- und Sachkultur veranschaulicht.

Anno Domini 1189 wurde von den befreundeten Gruppen Gericheym 1236  und Rubicundi Rheni begleitet, welche ebenfalls aus dem Rheinland stammen. Der Darstellungszeitraum liegt zwischen dem Ende des 12. und dem beginnenden 13. Jahrhundert, also passend zur Blütezeit der Stadt Nienover (11. bis 13. Jhd.). Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte der Gruppen konnte ein facettenreiches Bild gezeigt werden.

Die fränkische Dynastie, die als Orientierung dient, war in dieser Zeit der Staufer und des Kaisers Barbarossa in der Herkunftsregion der Gruppe sehr aktiv. Der dargestellte Ritter Otto von Heldorp ist ein - im Jahr 1189 - urkundlich erwähnter, freier Adeliger mit einem kleinen Gut in der Nähe der damaligen Kaiserstadt Werth am Rhein (heute zu Düsseldorf). Diese Jahreszahl wurde auch zur Namensgebung Anno Domini 1189 verwendet.



IG13tes  
Bodenfelde/Nienover. Die seit Jahren am Mittelalterhaus engagierte  Interessensgemeinschaft 13tes präsentierte erneut in diesem Jahr vom 4.8. bis 5.8. das Mittelalter in der Hochzeit der Stadtwüstung Nienover. Die vielseitig agierenden Mitglieder zeigte verschiedenste Handwerke neben dem Alltag des 13. Jh..

Die Interessensgemeinschaft setzt sich aus Vertretern verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Regionen zusammen. Diese kommen bereits seit mehreren Jahren nach Nienover und präsentieren die unterschiedlichsten Handwerke und Fertigkeiten aus der Zeit, in der die Stadt Nienover im Hochsolling existierte und die Besiedlung ihre Hochzeit erlebte. Weitere Informationen zur Gruppe gibt es unter: www.ig-13tes.de.



Vuozvolc - Textiles Handwerk und Leben im 13. Jh.
Am 28./29. Juli 2018 war die Gruppe “Vuozvolc” in Nienover. Schwerpunkt der Belebung war dieses Mal eine Darstellung unterschiedlicher textiler Handarbeiten. Rohwolle wurde gewaschen und gekämmt. Auch wurde das Spinnen mit der Handspindel wie Sticken und Nadelbinden gezeigt.


„Manus occupatae“ Handwerk und Alltag im 13. Jh., am 21. und 22. Juli
Die holländische Gruppe präsentierte das städtische Leben im späten 13. Jh. mit Handwerk und Alltag.
"Manus Occupatae (fleißige Hände) zeigte, wie Stadtbewohner aus Holland des späten 13. Jahrhunderts ihre Tage füllten.
Im Mittelalter hatten die Menschen besser nicht "faul" zu sein und still zu sitzen, sondern sich zu beschäftigen. Wie der heilige Hieronymus sagte: Tue immer etwas, damit der Teufel dich immer beschäftigt findet. Geoffrey Chaucer erinnerte sich daran in seinen Canterbury Tales und auch heute noch wissen wir, dass der Teufel "Arbeit für leere Hände" findet.
Sie werden unsere Gruppe niemals mit leeren Händen vorfinden. Von täglichen Aktivitäten wie Waschen, Kochen und Putzen bis zu Basteln wie Nähen, Sticken, Weben und Färben. Wir zeigen all dies und mehr und wir erklären gerne was wir machen.


Manus Occupatae (busy hands) re-enacts what city dwellers of late 13th century Holland would have done day by day.
In the middle ages people know well not to be lazy or idle. Like Saint Jerome said: always do something, so the Devil always finds you occupied. Geoffrey Chaucer reminded us of that fact in his Canterbury Tales and even today we know idle hands are the Devil's workshop.
Therefor you shall not find our group empty handed. From daily tasks like washing, cooking and cleaning, to crafts like sewing, embroidering, wrong and dying. This and more we will showcase and we are happy to answer any questions.
https://www.facebook.com/manus.occupatae/


"DazGrozeVrie" und der Alltag im 14. Jh. Die Gruppe „daʒ grôʒe vrîe“ belebte das Mittelalterhaus in Nienover. Vom 7. bis 8. Juli präsentierten sie interessierten Besucherinnen und Besuchern das 14. Jahrhundert im damaligen Siedlungsraum „Das große Freie“.

Südöstlich von Hannover entstand im 12. Jahrhundert im Städtedreieck von Hannover, Hildesheim und Peine der eigenständige freie Siedlungsraum. 14 weitere Dörfer der heutigen Städte Lehrte, Hannover, Sehnde sowie weiter südlich angrenzende Orte gehörten dazu. Die Bewohnerinnen und Bewohner verfügten über Sonderrechte, man nannte sie „Die Freien vor dem Nordwald. Die Siedlung existierte bis 1730.

Die Darstellergruppe bildet die typische Bevölkerung in der damaligen Region ab. Dazu gehören Handwerker, Händler und Kaufleute ebenso wie Ackerbürger, Angehörige des Klerus und auch der eine oder andere Söldner.
Durch möglichst genaue Rekonstruktionen wollen sie sich dem Leben im „großen Frei“ nähern. Das bedeutet, dass Bekleidung und tägliche Güter nach bestem Wissen und Gewissen, Funden und überlieferten Darstellungen dieser Region nachempfunden sind und die Tätigkeiten nach historischem Vorbild nachgestellt werden.
„Daʒ grôʒe vrîe“ war zum ersten Mal in Nienover und stellt die Belebung unter das Motto „Farbe“, dabei soll mit dem Mythos des farblosen, grauen und schmutzigen Mittelalters aufgeräumt werden.


"Sorores Historiae" und der Alltag im 13 Jh.
Am Mittelalterhaus Nienover wurde am Wochenende vom 16. bis 17. Juni durch die Gruppe Sorores Historiae das 13 Jh. lebendig:
„Wie hat man im Mittelalter eigentlich Wäsche gewaschen? Waren die Menschen nicht immer dreckig? Was hat man gegessen und wie wurde überhaupt gekocht? Stimmt es, dass man den Geschmack von vergammeltem Essen einfach mit Gewürzen übertüncht hat? Womit haben die Menschen ihr Geld verdient? Waren alle nur Bauern oder Ritter? Wer beziehungsweise wie viele Menschen lebten in einem Haushalt? Schliefen tatsächlich alle Menschen in einem Raum?

Diese und viele weitere Fragen wurden bei der Belebung des Mittelalterhauses Nienover beantwortet. Es wurde gezeigt, wie die städtische, bürgerliche Mittelschicht gelebt hat, wie die Kleidung aussah und wie man sie herstellte, wie und was gekocht wurde, wie der Haushalt geführt und in Ordnung gehalten wurde. Dabei wurde insbesondere der Unterschied zur armen Bevölkerung, aber auch zur adeligen Oberschicht abgegrenzt. Handwerk und Handarbeit die in Heimarbeit bzw. im Haus ausgeübt wurden spielten dabei genauso eine Rolle, wie die tagtägliche Hausarbeit. Der Besucher wurde mit einbezogen, Dinge selber auszuprobieren und Neues  zu entdecken.


Die Gruppe "Spätmittelalter im Norden" lässt das 14. und 15. Jahrhundert lebendig werden

Bodenfelde/Nienover. Die Gruppe war an zwei Wochenenden vor Ort und belebte das Mittelalter des 14./15. Jh. im nord- und niederdeutschen Bereich. Die Darstellung zeigte  neben dem bürgerlichen Leben auch das Söldnerleben sowie historische Kampftechniken mit Schwert und Pulverbüchse.



IG-13tes am Himmelfahrtswochenende

Die IG-13tes präsentierte das Mittelalter in der Hochzeit der Stadtwüstung Nienover. Schwerpunkt waren das Wollhandwerk und die Kunst des Schmiedens im Alltag des 13. Jh..
Die Interessensgemeinschaft setzt sich aus Vertretern verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Regionen zusammen. Diese kommen bereits seit mehreren Jahren nach Nienover und präsentieren die unterschiedlichsten Handwerke und Fertigkeiten aus der Zeit, in der die Stadt Nienover im Hochsolling existierte und die Besiedlung ihre Hochzeit erlebte.


Hortus Ecclesiae eröffnete die Saison 2018

Im Mittelpunkt der Darstellung standen bei schönsten Frühlingswetter die Rekonstruktion von Kleidung und Alltagsgegenständen bis hin zu militärischer Ausrüstung der Menschen in dieser Zeit. Die Gruppe baut ihre Darstellung auf zeitgenössischen Quellen auf und unterstreicht damit ihren hohen Anspruch, sich dieser Zeit detailgetreu anzunähern, ob im Alltag oder in der historischen Fechtkunst.