Mittelalterhaus Nienover
 
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Tag des offenen Denkmals am Mittelalterhaus Nienover
Christiane Chantre und Daniel Schumacher haben als „Vrîe Lût“ (Freie Leute) am 11. September und den folgenden Tagen zum Mittelalterhaus das 13. Jahrhundert dargestellt. Sie zeigten mittelalterliches Handwerk und Alltagsleben, und entführten die Besucher in die Zeit der mittelalterlichen Stadtwüstung Nienover.
Hintergrund:
Die Stadt wurde in der Zeit um 1180-90 gegründet und ist um 1270 wüst gefallen. Von 1996 bis 2007 sind dort umfangreiche archäologische Ausgrabungen erfolgt, die dies im Ansatz bestätigen. Seit 2006 ist die Rekonstruktion eines städtischen Fachwerkhauses nach archäologischen und bauhistorischen Erkenntnissen mit Nebengebäuden, Brunnen, Straße und Garten der Zeit um 1230 entstanden. In 2008 ist der Bau abgeschlossen worden. Seitdem beleben Gruppen, die mittelalterliches Leben darstellen, über das Sommerhalbjahr an einzelnen Wochenenden das Haus.
Wer sich für diese Themen interessiert und mehr erfahren möchte, ist zwischen 11 und 16 Uhr am Mittelalterhaus Nienover herzlich willkommen.
Der Eintritt ist frei.


„Die Zeitboten“ und Freunde waren am Mittelalterhaus
Kochen und Handwerk im 13. Jahrhundert
Bodenfelde/Nienover. Die Mittelaltergruppe „Die Zeitboten“ waren nach 2011 und 2012 in diesem Jahr wieder im Mittelalterhaus in Nienover bei Bodenfelde und haben den Alltag im Mittelalter beeindruckend dargestellt. S

Das Mittelalterhaus Nienover wurde an diesen Tagen von den Teilnehmern belebt und bewirtschaftet. Alle Aspekte zur Bewirtschaftung eines mittelalterlichen Haushaltes wie Speisen- und Getränkeversorgung der Bewohner, Herstellung und Reparatur von Kleidungsstücken, soziales Miteinander wie z. B. Spiele zum Zeitvertreib und die Nutzung des Hauses als Lebensraum und Schlafstätte konnte der interessierte Besucher erleben und erfahren. Der Laden des Mittelalterhauses Nienover wurde zudem als Schuhmacherwerkstatt genutzt.

Weitere Informationen zu der Gruppe und deren Gästen finden Sie unter: www.zeitboten.de



Civitas Medievalis belebten am Wochenende Ende Juli das Mittelalterhaus und werden am 27. und 28. August erneut vor Ort sein
Antoniusfeuer und Veitstanz - Brot als Heilmittel
Bodenfelde/Nienover  "Die Civitas Medievalis beschäftigt sich mit der Medizin in der zweiten Hälfte des XIII. Jhdts. in Nordfrankreich und Belgien.
Dieses Jahr liegt unser Schwerpunkt darin, den im Mittelalterhaus Nienover befindlichen Backofen zur Brotherstellung zu nutzen, um den Besuchern Informationen über den Zusammenhang zwischen Brot und zwei im Mittelalter häufigen Formen der Vergiftungen durch verunreinigtes Roggenmehl zu vermitteln.

Außerdem sind mittelalterliche textile Handwerkstechniken wie Nähen und Spinnen ein weiterer Schwerpunkt der Darstellung. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Civitas medievalis."
Wer sich für diese Themen interessiert und mehr erfahren möchte, ist an beiden Tagen zwischen 11 und 17 Uhr am Mittelalterhaus Nienover herzlich willkommen.


„Kämpfen wie im 13. Jh.“
Die Gruppe „Vuozvolc“ probte den mittelalterlichen Schwertkampf
Unter dem Motto  „Die wehrhafte Stadt“ zeigte die Gruppe Vuozvolc am Wochenende vom 3. Juli 2016 Ausrüstung und Kampfweise städtischer Milizen des 13. Jahrhunderts.
Die städtische Infanterie bestand seinerzeit hauptsächlich aus wehrpflichtigen Bürgern, vor allem Handwerkern und Kaufleuten. Die meisten Mitglieder beherrschen deshalb neben dem Kämpfen auch ein „ehrbares“ historisches Handwerk, das in „Friedenszeiten“ gerne gezeigt wird.
Vor Ort wird nach historischen Rezepten zu Pasteten und Brot im Haus gekocht und gebacken sowie verschiedene Handarbeiten wie Spinnen, Nadelbinden, Nähen vorgeführt.


„Haimlichait“ fechten am Mittelalterhaus Nienover
Kampfkunst des Spätmittelalters
Bodenfelde/Nienover. Pfingsten vom 14. Mai bis 16. Mai präsentiert die Gruppe Haimlichait mittelalterliche Fechtkunst. Dabei setzt die Gruppe ihren Schwerpunkt im Leben und Wirken des Spätmittelalters des 14. und 15. Jh.

Fechtvorführungen zeigen an diesem Wochenende die gesamte Bandbreite der spätmittelalterliche Waffenkunst vom Dolchkampf über den Kampf mit kurzen, langen oder mannshohen Schwertern bis hin zum Einsatz von Stangenwaffen wie Speeren, Mordäxten oder Hellebarden. Aber auch der waffenlose Nahkampf wird dargeboten.

Die Vorführungen finden zu folgenden festen Vorführzeiten statt:
Samstag (14.05.) 15.00 Uhr
Sonntag (15.05.) 14.00 und 16.00 Uhr
Montag (16.06.) 13.00 Uhr

Das Wort Haimlichait ist Frühneuhochdeutsch und stammt aus einem Fechtbuch des 15. Jahrhunderts. Es bedeutet, die erlernte Kampfkunst geheim zu halten und niemandem zu trauen, wenn ein Zweikampf bevorsteht. Der Begriff taucht in weiteren, verschiedenen Fechtbüchern auf und mahnt stets dazu, die Geheimnisse der wahren Kampfkunst, für sich zu behalten und nicht einfach weiter zu geben.

Weitere Inhalte zu Haimlichait sind auf der Homepage der Gruppe eingestellt: http://www.haimlichait.de



Am Himmelfahrtswochenende Belebung des Mittelalterhauses Nienover
Die Interessensgemeinschaft 13tes zeigt Leben und Handwerken im 13. Jh.

Bodenfelde/Nienover. Die IG 13tes präsentiert von Himmelfahrt (5. bis 8. Mai) bis zum Sonntag das Mittelalter in der Hochzeit der Stadtwüstung Nienover. Das Haus ist vom Himmelfahrtsnachmittag bis Sonntag geöffnet.

Die Interessensgemeinschaft setzt sich aus Vertretern verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Regionen zusammen. Die Darstellung konzentriert sich auf den Alltag des 13. Jh. und dabei handwerklich auf die Herstellung von Alltagsgegenständen wie Löffel, Mollen, Daubenschalen, oder kleinere Lederarbeiten.
Weitere Informationen zur Gruppe gibt es unter: www.ig-13tes.de.

Das Haus ist ab Himmelfahrt nachmittags ab 15 Uhr an den anderen Tagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Auf Grund der Abreise der Gruppe muss das Haus am Sonntag schon um 14 Uhr geschlossen werden. Der Eintritt ist frei.