Mittelalterhaus Nienover
 
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Aktuelles rund um das Haus

„Manus occupatae“ Handwerk und Alltag im 13. Jh.,
21. bis 22. Juli


Die holländische Gruppe präsentiert das städtische Leben im späten 13. Jh. mit Handwerk und Alltag.
"Manus Occupatae (fleißige Hände) zeigt, wie Stadtbewohner aus Holland des späten 13. Jahrhunderts ihre Tage füllten.
Im Mittelalter hatten die Menschen besser nicht "faul" zu sein und still zu sitzen, sondern sich zu beschäftigen. Wie der heilige Hieronymus sagte: Tue immer etwas, damit der Teufel dich immer beschäftigt findet. Geoffrey Chaucer erinnerte sich daran in seinen Canterbury Tales und auch heute noch wissen wir, dass der Teufel "Arbeit für leere Hände" findet.
Sie werden unsere Gruppe niemals mit leeren Händen vorfinden. Von täglichen Aktivitäten wie Waschen, Kochen und Putzen bis zu Basteln wie Nähen, Sticken, Weben und Färben. Wir zeigen all dies und mehr und wir erklären gerne was wir machen.

Manus Occupatae (busy hands) re-enacts what city dwellers of late 13th century Holland would have done day by day.
In the middle ages people know well not to be lazy or idle. Like Saint Jerome said: always do something, so the Devil always finds you occupied. Geoffrey Chaucer reminded us of that fact in his Canterbury Tales and even today we know idle hands are the Devil's workshop.
Therefor you shall not find our group empty handed. From daily tasks like washing, cooking and cleaning, to crafts like sewing, embroidering, wrong and dying. This and more we will showcase and we are happy to answer any questions.
https://www.facebook.com/manus.occupatae/
Das Haus ist von 11 –bis 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Gruppe sind willkommen.



"DazGrozeVrie" und der Alltag im 14. Jh. Die Gruppe „daʒ grôʒe vrîe“ belebte das Mittelalterhaus in Nienover. Vom 7. bis 8. Juli präsentierten sie interessierten Besucherinnen und Besuchern das 14. Jahrhundert im damaligen Siedlungsraum „Das große Freie“.

Südöstlich von Hannover entstand im 12. Jahrhundert im Städtedreieck von Hannover, Hildesheim und Peine der eigenständige freie Siedlungsraum. 14 weitere Dörfer der heutigen Städte Lehrte, Hannover, Sehnde sowie weiter südlich angrenzende Orte gehörten dazu. Die Bewohnerinnen und Bewohner verfügten über Sonderrechte, man nannte sie „Die Freien vor dem Nordwald. Die Siedlung existierte bis 1730.

Die Darstellergruppe bildet die typische Bevölkerung in der damaligen Region ab. Dazu gehören Handwerker, Händler und Kaufleute ebenso wie Ackerbürger, Angehörige des Klerus und auch der eine oder andere Söldner.
Durch möglichst genaue Rekonstruktionen wollen sie sich dem Leben im „großen Frei“ nähern. Das bedeutet, dass Bekleidung und tägliche Güter nach bestem Wissen und Gewissen, Funden und überlieferten Darstellungen dieser Region nachempfunden sind und die Tätigkeiten nach historischem Vorbild nachgestellt werden.
„Daʒ grôʒe vrîe“ war zum ersten Mal in Nienover und stellt die Belebung unter das Motto „Farbe“, dabei soll mit dem Mythos des farblosen, grauen und schmutzigen Mittelalters aufgeräumt werden.
Das Haus ist von 11 –bis 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Gruppe sind willkommen.

"Sorores Historiae" und der Alltag im 13 Jh.
Am Mittelalterhaus Nienover wurde am Wochenende vom 16. bis 17. Juni durch die Gruppe Sorores Historiae das 13 Jh. lebendig:
„Wie hat man im Mittelalter eigentlich Wäsche gewaschen? Waren die Menschen nicht immer dreckig? Was hat man gegessen und wie wurde überhaupt gekocht? Stimmt es, dass man den Geschmack von vergammeltem Essen einfach mit Gewürzen übertüncht hat? Womit haben die Menschen ihr Geld verdient? Waren alle nur Bauern oder Ritter? Wer beziehungsweise wie viele Menschen lebten in einem Haushalt? Schliefen tatsächlich alle Menschen in einem Raum?

Diese und viele weitere Fragen wurden bei der Belebung des Mittelalterhauses Nienover beantwortet. Es wurde gezeigt, wie die städtische, bürgerliche Mittelschicht gelebt hat, wie die Kleidung aussah und wie man sie herstellte, wie und was gekocht wurde, wie der Haushalt geführt und in Ordnung gehalten wurde. Dabei wurde insbesondere der Unterschied zur armen Bevölkerung, aber auch zur adeligen Oberschicht abgegrenzt. Handwerk und Handarbeit die in Heimarbeit bzw. im Haus ausgeübt wurden spielten dabei genauso eine Rolle, wie die tagtägliche Hausarbeit. Der Besucher wurde mit einbezogen, Dinge selber auszuprobieren und Neues  zu entdecken.


Die Gruppe "Spätmittelalter im Norden" lässt das 14. und 15. Jahrhundert lebendig werden

Bodenfelde/Nienover. Die Gruppe war an zwei Wochenenden vor Ort und belebte das Mittelalter des 14./15. Jh. im nord- und niederdeutschen Bereich. Die Darstellung zeigte  neben dem bürgerlichen Leben auch das Söldnerleben sowie historische Kampftechniken mit Schwert und Pulverbüchse.



IG-13tes am Himmelfahrtswochenende
Die IG-13tes präsentierte das Mittelalter in der Hochzeit der Stadtwüstung Nienover. Schwerpunkt waren das Wollhandwerk und die Kunst des Schmiedens im Alltag des 13. Jh..
Die Interessensgemeinschaft setzt sich aus Vertretern verschiedener Gruppen aus unterschiedlichen Regionen zusammen. Diese kommen bereits seit mehreren Jahren nach Nienover und präsentieren die unterschiedlichsten Handwerke und Fertigkeiten aus der Zeit, in der die Stadt Nienover im Hochsolling existierte und die Besiedlung ihre Hochzeit erlebte.


Hortus Ecclesiae eröffnete die Saison 2018

Im Mittelpunkt der Darstellung standen bei schönsten Frühlingswetter die Rekonstruktion von Kleidung und Alltagsgegenständen bis hin zu militärischer Ausrüstung der Menschen in dieser Zeit. Die Gruppe baut ihre Darstellung auf zeitgenössischen Quellen auf und unterstreicht damit ihren hohen Anspruch, sich dieser Zeit detailgetreu anzunähern, ob im Alltag oder in der historischen Fechtkunst.  


Filme 2017 von Jens Wessel
Civitas Medievalis im Juli:



Vuozvolc im Juni:




Impressionen aus dem Haus

Bilder von Jens Wessel. Das Glas auf dem rechten bzw. unteren Bild ist eine neue Replik aus Grabungsfunden. Diese kann bei uns erworben werden.